how to kill your family

how to kill your family

Bella Mackie

Heyne Hardcore

Erschienen: Juni 2022

Seiten: 432 

ISBN: 978-3453273702

Gebunden: 22,00 €

 

"Grace ist eine Serienmörderin und sie mordet aus gutem Grund. Grace rächt sich bei ihrer Familie. Dafür dass sie beiseitegeschoben wurde, weil sie unehelich ist. Dafür dass sie nicht reingepasst hat in die feine, reiche Familie ihres Vaters. Aber noch mehr rächt Grace ihre Mutter, die es nie verkraftet hat, zuerst mit allen Mitteln verführt und dann schäbig vergessen worden zu sein. Eine ebenso zynische wie umwerfende Antiheldin, die scharf beobachtet und noch schärfer urteilt. Und manchmal mordet. Doch egal, was sie anstellt, unsere Sympathie ist ihr sicher."

 

Graces Start ins Leben war alles andere als leicht. Ihre Mutter zieht sie allein groß, weil ihr Vater nichts von ihr wissen will. 

Nach dem frühen Tod der Mutter wächst Grace erst bei einer Freundin der Mutter auf, anschließend bei einer Pflegefamilie. Dort geht es ihr sehr gut, aber trotzdem möchte sie Rache. Rache an ihrer wahren Familie, die sie verleugnet.

Sie entwickelt einen detaillierten und nahezu perfekten Plan, die gesamte Familie ihres Vater auszulöschen. Netter Nebeneffekt: als einzige Verbliebene greift sie das enorme Vermögen ab. 

Leider sitzt sie zwischenzeitlich im Gefängnis, für ein Verbrechen, welches sie nicht begangen hat. Aus der Haft heraus schreibt sie ihre Geschichte auf, während sie auf den Prozess wartet. Wird sie ihren Plan durchziehen können und am Ende als der glückliche Gewinner herausgehen? 

 

Die Geschichte beginnt mittendrin. Grace schreibt alles auf und zwar en detail. Was mich normalerweise langweilen würde, fand ich hier eher beeindruckend. Denn sie plant die Rache an ihrer Familie wirklich in allen Details. Jede noch so kleine unvorhergesehene Eventualität wird ausgeräumt. 

Die Story ist zynisch, böse, voll mit schwarzem Humor und doch hat mal so viel Sympathie für die Protagonistin. 

Die Story ist aber auch sehr clever und obwohl manches Mal der Spannungsbogen meiner Meinung nach etwas überstrapaziert wurde, habe ich mich gut unterhalten gefühlt und konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen.  Vor allem das Ende hat mich doch etwas schlucken lassen ;-), aber lest selbst. 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0